Montag, 18. Oktober 2010

Whale Watching

Wir sind in Hervey Bay, der Hochburg des Whale Watchings. Diese kleine beschauliche Stadt nennt sich ganz bescheiden auch Welthauptstadt des Whale Watching. Und da es hier sonst tatsĂ€chlich nichts weiter zu tun gibt, wollten auch wir heute endlich mal Wale aus der NĂ€he sehen. Letzte Nacht gab es hier einen starken Sturm und krĂ€ftige RegenfĂ€lle. Ich dachte, dass das Dach unseres Bungalows gleich wegfliegt oder wenigstens ein Baum drauffĂ€llt...den GerĂ€uschen nach zu Urteilen. Keine Angst,  nichts dergleichen ist passiert. So sind wir heute nach einer kurzen Nacht frĂŒh aufgestanden, um rechtzeitig zum gebuchten Termin bereit zu sein. Leider musste uns die Dame an der Anmeldung mitteilen, dass die Tour abgesagt wurde...es war einfach zu windig. Aber immerhin konnte sie uns auf spĂ€ter vertrösten. Mittags sollten eventuell noch 2 andere Anbieter rausfahren und wir sollten spĂ€ter wiederkommen. Gesagt, getan! Zu unserem GlĂŒck konnten wir tatsĂ€chlich mittags endlich rausfahren. Die vielen Warnungen, dass es wohl sehr wellenreich sein wird ignorierten wir gekonnt...wir wollten ja schließlich Wale sehen.
Vorbei an den unendlich langen, weißen StrĂ€nden von Fraser Island...


die Stimmung ist gut :-)





Und endlich tauchten in der Ferne die ersten Buckelwale (Humpback Whales) auf. Ich habe mich natĂŒrlich gut vorbereitet und bei meiner Kamera Serienaufnahme eingestellt, um die imposanten SprĂŒnge festhalten zu können. Dabei kommen dann schnell ein paar hundert Fotos zusammen. Ich lade besser nur eine kleine Auswahl hoch ;-) Apropos festhalten...es war gar nicht so leicht, bei dem schaukelnden Boot ĂŒberhaupt zu fotografieren. Leider habe ich vergessen, die interessanten Fotografierpositionen der anderen Walbeobachter zu fotografieren ;-)





In der Gegend, wo wir die Wale beobachtet haben, gibt es im Moment viele Jungtiere. Wir haben gelernt, dass Walmilch 50- 60% Fett enthĂ€lt, was man auch an dem milchigen Fettfilm auf der WasseroberflĂ€che erkennen kann. Der hohe Fettgehalt ermöglicht es den kleinen Walen, 50 kg am Tag an Gewicht zuzulegen. Na, da bleiben wir doch lieber bei Kuhmilch fĂŒr den Kaffee ;-)









 und plaaaaatsch...


ZurĂŒck im Hafen von Hervey Bay war wunderschöne Abendstimmung. Wir waren dennoch erleichtert, nach 4 Stunden auf dem Wasser, den Wellen ausgesetzt, endlich wieder festen Boden unter den FĂŒĂŸen zu haben. Zwar haben wir uns noch ganz gut gehalten, aber so richtig seetauglich sind wir beide nicht. Aber trotzdem hat sich der Ausflug voll und ganz gelohnt. Und dank der DVD, die im Preis enthalten war, kann man sich die EindrĂŒcke auch nochmal ohne Schaukeln ansehen ;-)

3 Kommentare:

  1. Wow, tolle Bilder! Das Wasser sieht gar nicht so wellig aus... obwohl die Wale beim Aufprall sicher noch mal ne ordentliche Welle erzeugt haben ;) Aber ich kann euch nachfĂŒhlen...
    Ganz liebe GrĂŒĂŸe,
    Kathi

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  2. "Wow" war auch meine erste spontane Reaktion. Mal sehen, wer die schöneren Fotos geschossen hat - Deine Tante oder Du?
    Tja, das Zusammentreffen von starkem Wellengang, Beobachtungswillen und Fotografierwut kann einem schon gewaltig auf den Magen schlagen...
    Eine sturm- und regenfreie Nacht!
    LG MuHei

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  3. wie toll!! das war doch bestimmt tierisch (:)) laut, oder? ich meine, wenn so ein wal ins wasser platscht? was fĂŒr ein atemberaubendes erlebnis! wenn es die nĂ€chsten tage hier regnet, wir uns den winterspeck anfuttern, können wir uns bestimmt auch bald in die pfĂŒtzen hauen ;) alles liebe fĂŒr euch! steffi :)

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