Nachdem mir die netten Mitarbeiter beim Sicherheitscheck mit nicht zurück gehaltener Belustigung noch zeigten, wie wir unseren Buggy zusammenlegen müssen, ging alles ganz schnell und schon saßen wir im ersten "Lukteug=Flugzeug" nach Dublin (um die Reise noch etwa spannender zu gestalten, flogen wir erstmal in die entgegengesetzte Richtung).
Dort angekommen aßen wir erstmal etwas zum Mittag und verbrachten die folgenden Stunden mit Warten, denn der nächste Flug sollte erst abends um 20.20 Uhr gehen. Milas Koffer, der sogenannte "Trunki", der für das reisende Kind auf dem Flughafen scheinbar unverzichtbar ist (zumindest sahen wir allein Milas Modell Marienkäfer und viele andere etliche Male), stellte sich gleichzeitig als Fluch und Segen heraus.
Nachdem die Koffer eingecheckt, die nächste Sicherheitskontrolle passiert (und noch schnell eine Probe von Milas hochexplosiven Hustensaft genommen wurde) und die restliche Zeit mit spielen, rumlaufen, essen, Windeln wechseln und gucken im Allgemeinen rumgebracht wurde, konnten wir endlich in die Maschine nach Dubai einsteigen. Keine fünf Minuten nach dem Start fielen Mila die Augen zu und sie schlief erstmal eine Weile, was uns ein halbwegs entspanntes Abendessen bescherte.
Langstreckenflüge sind ja nie toll. Mit einem Kleinkind bedarf es besonders guter Gedächtnis-und Akrobatikleistungen, denn zum Einen muss man sich erstmal merken, wo man alles verstaut hat und dann muss man auf dem engen Raum auch noch versuchen, dort ranzukommen. Windeln wechseln im Flugzeug mit einem Kleinkind ist eine organisatorische und körperliche Höchstleistung...soviel sei gesagt.
Nach der Landung in Dubai, gab es ca. 1,5 h Aufenthalt und dann ging es mit dem A380 weiter nach Melbourne. Es war unser erster Flug mit dieser Maschine. Ich hatte schon Respekt vor der Größe, aber war sehr erstaunt darüber, wie leise und geschmeidig diese schwere Maschine abhob. Diesmal saßen wir in der vorderen Reihe neben der "Küche" der Flugbegleiter. Dadurch hatten wir zwar mehr Beinfreiheit, aber konnten dafür die Armlehnen nicht herunterklappen und mussten mit noch wackligeren Tischen vorlieb nehmen. Zudem war natürlich immer sehr viel Trubel und grelles Licht, was letztendlich dazu führte, dass Mila, mangels Alternativen 2,5h in meinen Armen schlief, bis wir eine Rucksack-Koffer-Konstruktion als sitzverlängerung bauten, so dass sie auch dort in den Schlaf fand und somit gut zwei Drittel der Flugzeit verschlief.
Aber auch dieser Flug ging irgendwann nach laaaaangen 13,5 h vorbei und wir sahen endlich DAS auf den Monitoren...
Nach australischer Zeit landeten wir 6.30 Uhr am Morgen....viel zu früh, um eine Unterkunft zu beziehen. Deshalb gab es erst einmal Kaffee auf dem Flughafen, wo der große Sommerreiseverkehr in vollem Gange war. Alle Welt schleppte flipfloppend Surfboards durch die Gegend und erfreute sich des beginnenden Sommers. Wir hingegen hatten noch dicke Pullis an und wollten nur noch ein Bett und eine Dusche. Gegen 9.30 Uhr machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg in die Innenstadt zu unserer Ferienwohnung. Kaum eingestiegen, fielen Mila auch hier wieder die Augen zu und sie fiel in einen Tiefschlaf.
Nach einigen Missverständnissen bei der Schlüsselübergabe konnten wir gegen 12 Uhr dann endlich in die Wohnung. Nicht ganz so top, wie sie beschrieben war und wie man es für den Preis erwartet hätte, aber mit toller Lage und zwei Betten hatten wir nichts auszusetzen.
Nach einem (zu langen) kurzen Schläfchen machten wir uns auf in die Innenstadt. Es war schließlich mein Geburtstag und den wollten wir noch irgendwie feiern, aber so richtig haben wir das nicht mehr hinbekommen. Naja, der nächste Geburtstag kommt bestimmt und der wird dann wieder etwas ausgiebiger celebriert.
Das Bloggen wird sich wohl diesmal etwas schwieriger gestalten als damals. Wir haben "nur" iPads und nicht wie damals Netbook und Laptop mit und die Bloggerapp scheint große Datenmengen nicht zu mögen. Deshalb sind die Fotos nur in kleinster Auflösung hochgeladen und müssen einzeln hinzugefügt werden, was sehr umständlich ist. Im Moment haben wir noch WLAN in der Ferienwohnung, aber ab morgen haben wir den Camper und nur noch mobiles Internet. Wir geben unser Bestes!







Hello Parttime-Aussies ! Ich habe gerade Eure ersten beiden Beiträge zum Vortrag gebracht - die Zuschauer (Omi & Opi) waren begeistert und schicken liebe Grüsse ! Dann erstmal guten Start mit Eurem Camper. Und rottet nicht die einheimische Fauna aus ! Naja ... Funnel-Web- und Red-Back-Spider sind erlaubt ... LG Birgit+
AntwortenLöschenDas hört sich doch insgesamt nach einem guten Start an! Danke für den Bericht. Viel Spaß und eine tolle Zeit! LG Katrin
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