Sonntag, 14. Dezember 2014

Unterwegs in Melbourne

Nach einer Jetlag bedingt unruhigen Nacht, die bereits um 4 Uhr endete, machten wir uns am Donnerstag auf den Weg in die Stadt. In Melbourne gibt es eine alte Straßenbahn (City Circle), die für Touristen (und alle anderen natürlich auch) kostenlos ist. Sie umkreist einmal die Innenstadt und bietet damit gute Ausgangspunkte für Erkundungen in alle Richtungen. Mila war gleich ganz angetan von dem alten Gefährt und beanspruchte eine Sitzbank für sich ;-)






Irgendwann stiegen wir einfach aus und liefen ein bisschen in der Gegend herum. Uns war beiden nicht mehr in Erinnerung, dass Melbourne so laut ist. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man mit Kind einfach empfindlicher geworden ist. Zum Glück gibt es aber überall kleine Parks, wo Mila sich ein austoben kann, ohne gleich über den Haufen gerannt zu werden. 












Am Yarra River entlang entdeckten wir wieder eine neue Ecke von Melbourne mit zahlreichen Bars, wo viele Businessleute Afterworkpartys feierten und ein buntes Treiben herrschte. Mangels Spielplätzen wurde eine kleine Tribüne von mehreren Kindern zur Rutsche umfunktioniert....Mila war natürlich sofort dabei :-) 









Auf dem Rückweg schauten wir noch bei Santa vorbei. Mila war ein beliebtes Fotomotiv japanischer Touristen ;-) 




Unsere geplanten Ziele erreichten wir nie, da wir mit Mila einfach nicht so schnell vorankommen und der Radius doch eher klein bleibt. Aber da wir ja damals schon in Melbourne waren, hatten wir auch nicht das Gefühl, irgendetwas abhaken zu müssen, so dass wir einfach die Stimmung der Stadt genossen und uns ein bisschen treiben ließen. 

So starteten wir auch den dritten Tag ganz entspannt und fuhren nach Carlton...ein Viertel mit vielen Cafés und Restaurants. Anschließend spazierten wir wieder nach Hause und entdeckten dann doch mal einen Spielplatz. 




Dieser brachte uns den ersten Schrecken dieser Reise, als Mila sich beim Rutschen auf meinem Schoß den Fuß verdrehte und danach nicht mehr laufen konnte. Äußerlich war nichts zu erkennen, so dass wir erstmal abwarteten...die Stimmung war jedoch am Boden. Da musste nachmittags erst einmal ein Eis her und so langsam humpelte Mila wieder los und unsere Sorgen davon. 


Abends ging es dann nach China Town zum Essen...Mila aß das erste Mal mit Stäbchen, wenn auch anders als gedacht ;-)


Nach drei Tagen Stadt mit Jetlag freuten wir uns nun auf ein bisschen Ruhe. Am Samstag holten wir unser "motorhome" ab, aber dazu mehr im nächsten Beitrag :-) einen schönen dritten Advent allerseits...wir haben ihn am Strand verbracht und erst eben bemerkt, dass überhaupt Sonntag und dritter Advent ist :-P


Freitag, 12. Dezember 2014

Berlin- Dublin- Dubai- Melbourne

Das Kofferpacken gestaltete sich dann doch nicht so einfach, wie im letzten Post angekündigt. Wenn man aus dem Winter in den Sommer reist, braucht man viel Fantasie und Erinnerungsvermögen was die Kleidungsauswahl angeht. Dazu kommt, dass ich bei Mila noch immer überlegen musste, ob ihr die Sommersachen überhaupt noch passen. Am Ende haben wir aber zwei Koffer den Gewichtsbeschränkungen gemäß gefüllt und haben sogar noch ein bisschen Platz für etwaige Einkäufe. Mila bekam am Sonntag, obwohl wir sie Donnerstag und Freitag extra aus Angst vor Infektionen zu Hause ließen, etwas Fieber, was uns, oder vielmehr mir, große Sorgen bereitete, denn für so einen langen Flug sollten wir schon alle fit sein. Am Abflugtag war dann aber alles wieder in Ordnung, bis auf ein bisschen Husten, der ja aber quasi Dauerprogramm ist. War also wohl nur das Reisefieber *höhö* Pünktlich um 9.20 Uhr stand das Taxi vor der Tür und brachte uns schnell nach Schönefeld. Mila könnte kaum fassen, dass der lang angekündigte "Uuuulaub" nun endlich beginnen sollte und teilte dies auch immer wieder mit.
Nachdem mir die netten Mitarbeiter beim Sicherheitscheck mit nicht zurück gehaltener Belustigung noch zeigten, wie wir unseren Buggy zusammenlegen müssen, ging alles ganz schnell und schon saßen wir im ersten "Lukteug=Flugzeug" nach Dublin (um die Reise noch etwa spannender zu gestalten, flogen wir erstmal in die entgegengesetzte Richtung).
Dort angekommen aßen wir erstmal etwas zum Mittag und verbrachten die folgenden Stunden mit Warten, denn der nächste Flug sollte erst abends um 20.20 Uhr gehen. Milas Koffer, der sogenannte "Trunki", der für das reisende Kind auf dem Flughafen scheinbar unverzichtbar ist (zumindest sahen wir allein Milas Modell Marienkäfer und viele andere etliche Male), stellte sich gleichzeitig als Fluch und Segen heraus. 





Einerseits bietet er natürlich Beschäftigung (man kann darauf sitzen und herumfahren, ihn ziehen, auf-und zumachen), aber natürlich wird das eigene Gepäck auch mit störrischem Willen ALLEIN gezogen, was auf einem vollen Flughafen oder beim Boarding zu so manchem Böckchen führte, wenn die Eltern anderer Meinung waren. Dazu kam, dass Mila auf ihren Mittagsschlaf verzichtet hatte und somit die Toleranz ohnehin nicht mehr so groß war. 
Nachdem die Koffer eingecheckt, die nächste Sicherheitskontrolle passiert (und noch schnell eine Probe von Milas hochexplosiven Hustensaft genommen wurde) und die restliche Zeit mit spielen, rumlaufen, essen, Windeln wechseln und gucken im Allgemeinen rumgebracht wurde, konnten wir endlich in die Maschine nach Dubai einsteigen. Keine fünf Minuten nach dem Start fielen Mila die Augen zu und sie schlief erstmal eine Weile, was uns ein halbwegs entspanntes Abendessen bescherte. 
Langstreckenflüge sind ja nie toll. Mit einem Kleinkind bedarf es besonders guter Gedächtnis-und Akrobatikleistungen, denn zum Einen muss man sich erstmal merken, wo man alles verstaut hat und dann muss man auf dem engen Raum auch noch versuchen, dort ranzukommen. Windeln wechseln im Flugzeug mit einem Kleinkind ist eine organisatorische und körperliche Höchstleistung...soviel sei gesagt. 



Nach der Landung in Dubai, gab es ca. 1,5 h Aufenthalt und dann ging es mit dem A380 weiter nach Melbourne. Es war unser erster Flug mit dieser Maschine. Ich hatte schon Respekt vor der Größe, aber war sehr erstaunt darüber, wie leise und geschmeidig diese schwere Maschine abhob. Diesmal saßen wir in der vorderen Reihe neben der "Küche" der Flugbegleiter. Dadurch hatten wir zwar mehr Beinfreiheit, aber konnten dafür die Armlehnen nicht herunterklappen und mussten mit noch wackligeren Tischen vorlieb nehmen. Zudem war natürlich immer sehr viel Trubel und grelles Licht, was letztendlich dazu führte, dass Mila, mangels Alternativen 2,5h in meinen Armen schlief, bis wir eine Rucksack-Koffer-Konstruktion als sitzverlängerung bauten, so dass sie auch dort in den Schlaf fand und somit gut zwei Drittel der Flugzeit verschlief. 



Aber auch dieser Flug ging irgendwann nach laaaaangen 13,5 h vorbei und wir sahen endlich DAS auf den Monitoren...





Nach australischer Zeit landeten wir 6.30 Uhr am Morgen....viel zu früh, um eine Unterkunft zu beziehen. Deshalb gab es erst einmal Kaffee auf dem Flughafen, wo der große Sommerreiseverkehr in vollem Gange war. Alle Welt schleppte flipfloppend Surfboards durch die Gegend und erfreute sich des beginnenden Sommers. Wir hingegen hatten noch dicke Pullis an und wollten nur noch ein Bett und eine Dusche. Gegen 9.30 Uhr machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg in die Innenstadt zu unserer Ferienwohnung. Kaum eingestiegen, fielen Mila auch hier wieder die Augen zu und sie fiel in einen Tiefschlaf. 



Nach einigen Missverständnissen bei der Schlüsselübergabe konnten wir gegen 12 Uhr dann endlich in die Wohnung. Nicht ganz so top, wie sie beschrieben war und wie man es für den Preis erwartet hätte, aber mit toller Lage und zwei Betten hatten wir nichts auszusetzen. 
Nach einem (zu langen) kurzen Schläfchen machten wir uns auf in die Innenstadt. Es war schließlich mein Geburtstag und den wollten wir noch irgendwie feiern, aber so richtig haben wir das nicht mehr hinbekommen. Naja, der nächste Geburtstag kommt bestimmt und der wird dann wieder etwas ausgiebiger celebriert.
Das Bloggen wird sich wohl diesmal etwas schwieriger gestalten als damals. Wir haben "nur" iPads und nicht wie damals Netbook und Laptop mit und die Bloggerapp scheint große Datenmengen nicht zu mögen. Deshalb sind die Fotos nur in kleinster Auflösung hochgeladen und müssen einzeln hinzugefügt werden, was sehr umständlich ist. Im Moment haben wir noch WLAN in der Ferienwohnung, aber ab morgen haben wir den Camper und nur noch mobiles Internet. Wir geben unser Bestes!


Samstag, 6. Dezember 2014

Nikolaus

Vier Jahre sind vergangen seit unserer letzten großen Reise nach Down Under und uns war schon damals klar, dass wir zurückkehren werden, denn das Land mit seiner Vielfältigkeit, die Menschen und das Klima haben uns einfach mitgerissen. Im März haben wir kurzentschlossen Flüge gebucht, denn wenn Australien, dann um diese Jahreszeit und wenn Australien, dann mehr als 3 Wochen. Wenn Mila erstmal in die Schule geht, können wir das nicht mehr machen, also jetzt. Was wir damals noch nicht wussten, ist, dass wir vorher noch umziehen werden und uns somit selbst ein turbulentes Jahresende bescheren. Aber dafür haben wir uns den Urlaub jetzt um so mehr verdient...finden wir jedenfalls ;-) Der Umzug ist geschafft und wir haben uns schon ganz gut eingelebt, auch wenn noch lange nicht alle Kisten ausgepackt sind.

Das Gute ist, dass einem das Packen von zwei Koffern, nachdem man zuvor 80 Kisten gepackt hat, nahezu lächerlich vorkommt ;-) Diesmal müssen wir natürlich ganz andere Dinge berücksichtigen, aber wissen auch, worauf wir achten müssen und was uns erwartet. Sicher werden wir Australien mit Kind nochmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. Aber wir haben Australien schon damals als sehr kinderfreundliches Land erlebt und uns auch deshalb für dieses Ziel entschieden.

Wir hoffen, dass wir euch ein bisschen teilhaben lassen können an unserer Reise.

Heute hat der Nikolaus Mila schon mal das richtige Spielzeug in den Stiefel gesteckt....danke Birgit ! :-)





Also, noch zweimal schlafen, dann gehts looooooos....



Sonntag, 13. März 2011

Lost World Abseiling Tour

Im Reiseführer steht, wenn man noch ein bisschen Geld in der Reisekasse übrig hat, sollte man dieses in eine Tour in die Waitomo Caves investieren. Ich musste einen grooooßen Sprung über meinen eigenen Schatten machen, um mich zu der Tagestour in die Lost World überreden zu lassen. Der Name ist schon sehr aussagekräftig, denn so einfach kommt man nicht in diese düstere Unterwelt. Im Prospekt werden für die Tour 8/10 Rambopunkten vergeben...hmm!
Am Tag der Tour regnet es mal wieder in Strömen. Das führt natürlich dazu, dass die Höhlen sehr viel Wasser führen, was das ganze Unternehmen nur noch abenteuerlicher macht. Die zwei Guides Dean & Dion sind aber trotzdem optimistisch, dass wir das Programm planmäßig durchziehen können. Auf der 20-minütigen Fahrt zu den Höhlen geben sie uns trotzdem schonmal den netten Hinweis, uns doch besser miteinander bekannt zu machen, damit wir nachher wissen, welche Namen wir in der Not rufen müssen....na toll! Die Gruppe besteht mit uns aus acht Leuten, darunter zwei Amis, zwei Däninnen, ein Kanadier und ein Kiwi. Auf der Fahrt erzählen die beiden Guides, dass die Höhlen unter einem weitläufigen Farmgelände liegen und die Veranstalter dieser Touren dem Farmer ein bisschen Geld geben und dafür über das Gelände fahren und die Höhlen nutzen dürfen.
Die Tatsache, dass es ununterbrochen weiterregnet ist eigentlich egal, da wir eh den ganzen Tag nass sein werden. Am Ausgangspunkt werden wir mit Neoprenanzügen, Gummistiefeln, Gurten und Helmen ausgestattet...das ist mittlerweile ja schon fast Routine für uns. Dann geht es zu einem kleinen Parcours, wo wir üben, uns mit den Karabinern am Seil zu sichern. Weiter geht der Weg zu Plattform, von wo wir uns 100 m tief in eine Schlucht abseilen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Höhenangst habe? Ich sehe dieses Projekt als Selbsttherapie und nur, weil ich den Guides und dem Material traue, bringe ich es tatsächlich über mich, in 100 m Höhe frei in der Luft zu hängen. Wir werden in 4er Gruppen mit je einem Guide runtergelassen, d.h. eigentlich entscheidet jeder selbst, wie schnell es gehen soll. Aber seht selbst...

 

Auf der linken Seite sieht man die andere Gruppe baumeln...


Paul und Laini aus Cleveland/ Ohio. Ein sehr sympathisches Pärchen, nicht nur, weil Laini den gleichen Respekt vor dieser Aktion hatte, wie ich ;-)



Könnt ihr unten links den Fluss erahnen? Das war schon eeeeecht hoch...


Zum Glück war es durch den Regen ein bisschen diesig, so dass der Blick nach unten teilweise etwas verschleiert war. Es dauerte ca. 10- 15 Minuten bis wir unten waren. Dort gab es dann erstmal Lunch. Ein sehr ungewöhnlicher Ort, um ein Sandwich zu verdrücken ;-)
Weiter ging es in den großen Höhlenkomplex, der, wenn ich es richtig verstanden habe, aus über 200 Höhlen besteht. Bei diesen Touren liegt der Schwerpunkt nicht auf der Fotografie, dennoch hatten beide Guides Kameras mit, um ein paar Erinnungsbilder zu schießen, die man anschließend kaufen konnte. Also entschuldigt, wenn die Qualität manchmal nicht so toll ist ;-)
Das letzte Tageslicht...

Foto mit Blitz...


und ohne Blitz...


Die nächsten Stunden verbrachten wir damit, durch die Höhle zu kriechen, zu klettern und zu schwimmen. Dabei bewegten wir uns die ganze Zeit gegen die Strömung und das ist nicht zu unterschätzen, denn wie ich schon erwähnte, hatte das Wasser eine ungeheure Kraft. Da man nur die Stirnlampe hat und nie sieht, wo man hintritt, wenn man brusttief im Wasser steht, war das schon ein sehr anstrengendes Unterfangen. Mit den Beinen allein konnte man das Gleichgewicht nicht halten, da die Strömung zu stark war, deshalb musste man versuchen, an den scharfkantigen Felswänden Halt zu finden. Manchmal konnte man im Wasser auch gar nicht stehen und konnte sich nur mit den Fingerkuppen halten. Mehr als einmal bin ich abgerutscht, aber zum Glück konnte Heiko mich immer gleich auffangen, denn sonst wird man schnell mal weggespült. Teilweise hatten wir Seile, an denen wir uns gegen die Strömung ziehen konnten, das aber nur an wirklich kritischen Stellen...
An einer Stelle kletterten wir an einer Felswand hoch und sollten uns alle nebeneinander hinsetzen. Dion erklärte dann, dass wir nun in ein Loch springen, was Dean dann gleich mal demonstrierte. Allerdings sollten vorher noch alle ihre Lampen ausmachen, so dass es stockduster war. Wir zählten: " 3, 2, 1............platsch!" Doch bevor wir alle ins Nichts sprangen, wurde natürlich noch ein Foto gemacht. Ich habe keine Ahnung, warum wir auf allen Bildern so debil grinsen, denn eigentlich war mir gar nicht nach lachen zumute, aber ich glaube, das sieht man mir auch an ;-)




An einer anderen Stelle hieß es, dass das Wasser zu hoch sei, so dass wir unter einem riesigen Felsbrocken durchklettern mussten. Wir sind uns zwar sicher, dass dies nur für das Foto gemacht wurde, aber gut. Man hätte sicher auch über den Felsen klettern können. Auf jeden Fall ist Klaustrophobie ein Ausschlusskriterium für eine solche Tour. Denn sehr viel breiter also wir darf man nicht sein, wenn man nicht unter dem Felsen stecken bleiben möchte ;-)

Kamera......grins!


Nach ein paar Stunden gab es nochmal eine kleine Kaffeepause, wo wir unsere Energiespeicher mit Schokolade und heißem Saft auffüllen konnten. Das war auch dringend notwendig. Übrigens gibt es in der Höhle unzählige Glühwürmchen. Das sieht aus, als wären Lichterketten an der Höhlendecke angebracht worden. Einfach nur toll!
Das Gefühl, als uns endlich Tageslicht entgegenschimmerte, war unbeschreiblich. Ich war wirklich am Ende meiner Kräfte, denn man muss die ganze Zeit 100 % geben, um nicht irgendwo abzurutschen oder einen falschen Schritt zu machen. Für die Frauen bei der Tour war es wirklich anstrengend, da uns häufig die Kraft fehlte, gegen die Strömung anzukommen. 
Zwischendruch musste man immer mal wieder die Gummistiefel ausleeren, um das Wasser und Steine loszuwerden.


Gruppenfoto zum Abschluss...


Das Tageslicht bedeutete aber noch keine Erlösung. Nun mussten wir noch ca. 200 m flussaufwärts klettern, um zum Weg zu kommen, der uns dann noch 1 km von der Ausgangsbasis trennte.Wenigstens hatte es mittlerweile aufgehört zu regnen.


Noch ein letztes Mal Steine und Wasser auskippen, bevor wir den Hang hochkletterten und über die Weiden zum Haus liefen...



Während wir uns unter der heißen Dusche aufwärmten, bereiteten die beiden Guides das BBQ vor. Ein wirklich schöner Abschluss eines erlebnisreichen Tages. Als Erinnerung behielten wir kaputte Fingerkuppen. Man glaubt gar nicht, wie scharfkantig Steine sein können...


Also auf meiner persönlichen Ramboskala hatte dieser Ausflug 100/10 Punkten. Mein Adventurebedarf ist damit bis aufs Nächste gedeckt. Ich bewundere Höhlenforscher, die sich voller Ungewissehit in unerforschte Höhlen begeben. Unterwegs haben wir öfters mal Knochen gesehen...da möchte ich nicht wissen, woher die stammen. Auch wenn ich diese Tour nicht unbedingt nochmal wiederholen würde, bin ich immer wieder überrascht, wie man über seinen eigenen Schatten springen und ganz neue Sachen ausprobieren kann.